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Schimmel im Babyzimmer: Warum nun schnelles Handeln gefragt ist

Schimmel im Babyzimmer - nein danke
Schimmel im Babyzimmer - nein danke

Schimmel im Babyzimmer – das ist der Albtraum vieler Eltern. Das hat gleich mehrere Gründe, die nicht nur mit optischen Gesichtspunkten in Verbindung stehen. Warum Sie sofort Gegenmaßnahmen ergreifen sollten, erfahren Sie hier.

Ein ganz wichtiger Aspekt beim Thema Schimmel ist bekanntermaßen die Gesundheit. Während Schimmel schon bei Erwachsenen die Gesundheit gefährden kann, wird es bei Kleinkindern und Babys richtig gefährlich – und Sie sollten schnell handeln, wenn es erste Anzeichen im Baby- beziehungsweise Kinderzimmer gibt.

Warum ist Schimmel für Kinder und Babys so gefährlich?

Sie haben im Schlafzimmer Ihres Babys Stockflecken oder andere Symptome für Schimmel entdeckt? Dann ist unverzügliches Handeln extrem wichtig. Warum Sie zügig tätig werden sollten, liegt in der körperlichen Konstitution und dem Immunsystem des kleinen Lebewesens begründet. Denn: Babys und kleine Kinder leiden im Gegensatz zu älteren Kindern oder Erwachsenen immens unter Umwelteinflüssen, das körpereigene Abwehrsystem ist noch nicht so ausgeprägt – und Schimmel und Schimmelpilze können aus diesem Grund einen erheblichen gesundheitlichen Schaden anrichten.

Gelangen nämlich die Schimmelsporen aufgrund erhöhter Luftfeuchtigkeit im Kinderzimmer durch die Raumluft in den Organismus der kleinen Kinder, dann kann das einerseits zu sofortigen Erkrankungen führen, auf der anderen Seite zu Erkrankungen chronischer Art. Zu nennen ist hier unter anderem die Tatsache, dass Babys, die regelmäßig Schimmel in der Wohnung ausgesetzt sind, Gefahr laufen an Asthma zu erkranken oder andere Erkrankungen der Atemwege zu bekommen. Sollten Sie also den Verdacht haben, dass sich im Babyzimmer Schimmel befindet, dann ist es wichtig und entscheidend, dass Sie reagieren – und einen Fachmann beziehungsweise eine Firma mit der Beseitigung des Schimmels beauftragen.

Wie äußern sich potenzielle gesundheitliche Schäden beim Baby?

Schimmelpilze in der Umwelt sind relativ normal und kommen häufig vor – und in normalen Mengen sind diese auch nicht gesundheitsgefährdend. Reagieren Sie also mit Bedacht und nicht panisch.

Sie haben die Befürchtung, dass sich im Zimmer Ihres Babys oder Kleinkindes eine gesundheitsgefährdende Menge an Schimmel befindet? Ob die Gesundheit Ihres Kindes dadurch beeinträchtigt ist, können Sie schnell anhand einiger Symptome herausfinden. Leidet Ihr Baby zum Beispiel über einen längeren Zeitraum an Husten und Schnupfen, muss häufig niesen, hat gerötete Augen, kann schlecht atmen oder treten sogar Beschwerden des Magen-Darm-Traktes inklusive Bauchschmerzen und Erbrechen auf, ist es ratsam, den Kinderarzt zu konsultieren. Der kann Ihnen dann genau sagen, ob die Symptome etwas mit möglicher Schimmelbildung im Baby- beziehungsweise Kinderzimmer zu tun haben.

So beseitigen Sie den Schimmel im Babyzimmer

Schimmel im Kleiderschrank vom Baby

Schimmel im Babyzimmer muss fachgerecht entfernt werden ©istock.com/cegli

Haben Sie, eventuell auch durch einen entsprechenden Test, Schimmel im Zimmer Ihres Kleinkindes oder Babys festgestellt, dann hilft nur die fachgerechte und zügige Beseitigung der Sporen. Treten die Schimmelstellen erstmals auf und haben zuvor noch keine Verdachtsmomente bestanden, dann helfen drei gängige Mittel weiter: chemischer Schimmelentferner aus dem Fachhandel, Wasserstoffperoxid oder Alkohol. Alle genannten Schimmelentferner sind in der Regel ungefährlich für die körpereigene Gesundheit – und sollten großflächig auf die vom Schimmel betroffenen Stellen aufgetragen werden. Nach einer kurzen Zeit des Einwirkens können Sie den Schimmel ganz einfach mit einem Tuch abwischen. Handelt es sich allerdings um Schimmelflecken, die schon einige Zeit alt oder wiedergekommen sind, ist es ratsam, wenn Sie eine Fachfirma mit der Beseitigung beauftragen.

Der Bildung von Schimmel frühzeitig vorbeugen

Damit im Babyzimmer kein Schimmel entsteht, können Sie schnell und problemlos vier Tipps befolgen – vorausgesetzt, das Problem liegt nicht im Gebäude bzw. dem Mauerwerk selbst begründet.

  • Schieben Sie Schränke, Betten und Kommoden immer ein Stück von der Wand weg. So hat die Raumluft die Möglichkeit, zu zirkulieren. Befinden sich die Möbelstücke dagegen direkt an der Wand, „steht“ die Luft, was Schimmelbildung begünstigt.
  • Verwenden Sie von Zeit zu Zeit Luftentfeuchter im Kinderzimmer. Diese Geräte, die man übrigens in vielen Baumärkten ausleihen kann, nehmen der Luft die Feuchtigkeit und sind so ein wichtiger Bestandteil auf dem Weg zum schimmelfreien Babyzimmer.
  • Sorgen Sie dafür, dass sich im Zimmer Ihres Kindes keine Pflanzen befinden. Schimmel fühlt sich an Zimmerpflanzen nämlich ganz besonders wohl. Sind keine Pflanzen vorhanden, wird den Schimmelsporen so die Grundlage für eine stete Vermehrung entzogen.
  • Lüften und heizen Sie richtig. Wichtig: Ein- bis zweimal am Tag die Fenster ganz öffnen, also durch sogenanntes Stoßlüften für eine ideale Zirkulation der Luft im Babyzimmer sorgen. Kippen Sie die Fenster dagegen nur – und das zudem über einen längeren Zeitraum –, hat das tendenziell eher einen negativen Effekt, da Wände so kühl und feucht werden können – und damit ein Nährboden für Schimmel entsteht.

Sind die Probleme mit Schimmel im Übrigen nicht durch die hier genannten Ratschläge zu beheben, da zum Beispiel das Mauerwerk die Ursache ist, hilft nur der Dialog mit dem Vermieter, der dazu verpflichtet ist, die Räumlichkeiten von Schimmel zu befreien.

Ist er uneinsichtig und können Sie belegen, dass Sie keine Schuld an der Bildung des Schimmels haben, können Sie bei Schimmel im Baby- oder Kinderzimmer eine Mietminderung geltend machen. Mietervereine oder ein Rechtsanwalt helfen hier weiter.