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Holz- und Bautenschutz – ein Ausbildungsberuf mit Zukunft

Haus- und Bautenschutz praktische Ausbildung
Haus- und Bautenschutz praktische Ausbildung

Wer im Haus- und Bautenschutz eine Ausbildung macht, muss sich um seine Jobchancen keine Sorgen machen: Es gibt für die Absolventen viele Holz-Berufe mit Zukunft, weil die Nachfrage nach Fachleuten sehr hoch ist und wahrscheinlich noch steigen wird.

Was ist Bautenschutz eigentlich? Er befasst sich mit verschiedenen Arten, Schäden an Gebäuden zu entdecken, zu beheben oder ihnen vorzubeugen. Das kann die Trocknung eines Gebäudes umfassen, die Beseitigung von Schädlingen, die Erneuerung von Putz und die nachträgliche Abdichtung. Wer die Bautenschützer-Ausbildung durchlaufen möchte, erhält zunächst eine breite Wissensbasis, ehe er sich spezialisieren kann.

Ausbildungsberufe mit Holz

Sie finden Informationen über die Ausbildung im Holz- und Bautenschutz bei der Industrie- und Handelskammer oder bei der Handwerkskammer. Auch Berufe mit Holz erfordern in der Ausbildung Grundwissen in Fächern wie Deutsch, Sozial- und Wirtschaftskunde. Diese werden – ebenso wie theoretische Kenntnisse im Bereich der Sanierung und Instandhaltung – in der Berufsschule unterrichtet.

Darüber hinaus erlernen Sie im Holz- und Bautenschutz praktische Tätigkeiten im Ausbildungsbetrieb: Sie lernen verschiedene Methoden und Geräte zur Überprüfung von Gebäudeteilen kennen, erstellen mithilfe Ihres Ausbilders Diagnosen und erfahren, wie der jeweilige Schaden behoben werden kann. Nach zwei Ausbildungsjahren können Sie sich spezialisieren und sich für Berufe mit Holz oder den Bautenschutz entscheiden. Fachspezifische Inhalte werden dann im dritten Ausbildungsjahr vertieft.

Holz- und Bautenschutz – welche Arbeiten darf ich ausführen?

Auch für Berufe mit Holz umfasst die Ausbildung nicht ausschließlich die Arbeit mit diesem Werkstoff: Im Rahmen des Bautenschutzes können Sie sich beispielsweise auch auf den Hochbau spezialisieren und für die Trocknung und Isolierung von Gebäuden sorgen. Auch das Trocknen und Abdichten feuchter Keller mittels verschiedener Methoden und die Sanierung schadhaften Putzes stehen auf Ihrer Aufgabenliste.

Schädlingsbekämpfer bei der Arbeit

Auch Schädlingsbekämpfung gehört zu den Einsatzfeldern

Sollen Berufe mit Holz nach Ihrer Ausbildung in den Fokus rücken, können Sie sich beispielsweise in Reinigungs- und Schädlingsbekämpfungsunternehmen bewerben: Sie lernen nämlich, wie Sie einen Schädlingsbefall erkennen und mit welchen chemischen oder thermischen Methoden Sie der Plage Herr werden. Am Ende Ihrer Ausbildung können Sie beschädigtes Bauwerk von heilem unterscheiden und wissen, wie Sie das eine austauschen, ohne das andere zu beschädigen. Auch bei Dachdeckerbetrieben können Sie spannende Aufgaben übernehmen, die vor allem mit dem Ausbau oder der Sanierung von Häusern zu tun haben.

Langweilig wird es in diesem Job jedenfalls nicht – Sie sind zusammen mit Ihrem Team auf immer neuen Baustellen im Einsatz und erleben viele spannende Herausforderungen. Kein Auftrag ist genau wie der andere. Daher müssen Sie Ihr erlerntes Wissen auch jedes Mal neu zum Einsatz bringen und es der jeweiligen individuellen Situation anpassen.

Holz- und Bautenschutz – was darf man in diesem Job an Gehalt erwarten?

Häufig wird für spätere Berufe mit Holz die Ausbildung schon recht gut bezahlt. So auch in diesem Fall: Sie bekommen als angehender Holz- und Bautenschützer ein Gehalt, das über dem der meisten anderen Auszubildenden liegt. Im ersten Lehrjahr können es (abhängig von Bundesland und Ausbildungsbetrieb) 610 bis 710 Euro sein, im zweiten Lehrjahr 830 bis 1090 Euro und – falls Sie das dritte Jahr noch absolvieren – schließlich 1090 bis 1380 Euro.

Das Einstiegsgehalt nach der Ausbildung hängt natürlich vom jeweiligen Arbeitgeber ab und auch von der Länge der Ausbildung. Nach zwei Jahren können Sie zumeist zwischen 1800 und 2300 Euro brutto zum Einstieg auf dem Konto verbuchen, nach drei Jahren zwischen 2400 und 2600 Euro. Dieses Gehalt steigt mit Ihrer Erfahrung und Ihrer Betriebszugehörigkeit. Wenn Sie im Holz- und Bautenschutz den Meister machen und zum Baustellenleiter werden, ist auch ein Gehalt von 3600 Euro brutto nicht unrealistisch. Welche Chancen der Job Ihnen später schließlich bietet, hängt also auch von Ihren Ambitionen ab. Wer später hoch hinaus möchte, sollte die dreijährige Ausbildung absolvieren.