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Feuchter Neubau: Wieviel Baufeuchte ist normal?

Dass in der Bauphase Feuchtigkeit ins Mauerwerk gelangt, ist vollkommen normal. Doch welche Werte gelten im Neubau als akzeptabel und wann sind Gegenmaßnahmen gefragt? Das und mehr erfahren Sie hier.

Das eigene Heim – für viele Menschen ein wichtiger Teil der Lebensplanung. Wer sich im Bereich des Neubaus auskennt, weiß: Für den Bau eines Hauses braucht es starke Nerven und eine große Portion Gelassenheit, schließlich geht bei einem Bauvorhaben nur in den seltensten Fällen tatsächlich alles glatt. Großes Thema bei einem Neubau ist die Feuchtigkeit im Mauerwerk. Fakt ist: Bekämpft man die Baufeuchte nicht, droht schon bald Schimmel.

Wie entsteht Feuchtigkeit im Mauerwerk?

Für Wandfeuchte in Neubauten kann es mehrere Gründe geben. Einerseits kann sie dadurch entstehen, dass zum Beispiel ein Rohbau während der Zeit des Baus nicht ausreichend geschützt ist und so Schnee oder Regen eindringen können. Ein weiterer Grund ist die vorgeschriebene nasse Verarbeitung verschiedener Baustoffe, unter anderem Mörtel, Estrich oder Farbe. Klar ist, dass ein gewisser Gehalt Restfeuchte nötig ist. Sind die Werte hier aber zu hoch, wird es gefährlich, da sich schnell Schimmel bilden kann.

Baufeuchte: Diese Werte sind akzeptabel

Je nach Bauteil gibt es unterschiedliche Feuchtigkeitswerte, die als akzeptabel gelten. Ausgehend von der Temperatur, die im Außenbereich herrscht, sowie von der relativen Luftfeuchtigkeit, ist ein gewisses Maß an Feuchtigkeit an der Wand oder im Mauerwerk völlig normal. Diesen Wert bezeichnet man als sogenannte Ausgleichsfeuchte beziehungsweise Gleichgewichtsfeuchte.

Dass Baustoffe wie Holz, Estrich oder mineralische Baustoffe Feuchte aufweisen, ist ganz natürlich und nicht weiter beunruhigend. Entscheidend ist nur, die entsprechenden Werte regelmäßig zu überprüfen. Wie hoch die Feuchtigkeit eines Bauteils sein darf beziehungsweise sein sollte, ist unterschiedlich, kann aber beim Fachmann oder im Fachhandel erfragt werden.

So reduzieren Sie Feuchtigkeit in Ihrem Gebäude

Haus in der Bauphase
Bestenfalls werden bereits in der Bauphase Vorkehrungen getroffen - © istock.com/Lex20

Sie haben den Verdacht, dass Ihr Neubau einen zu hohen Gehalt an Feuchtigkeit aufweist? Dann ist schnelles Handeln erforderlich. Ganz wichtig ist zunächst, die Feuchtigkeit genau zu messen. Das kann zum Beispiel durch ein Feuchtigkeitsmessgerät geschehen. Haben Sie dann einen Wert ermittelt, der sich außerhalb der Norm befindet, hilft es nur, einen Fachmann damit zu beauftragen, das Gebäude nachhaltig zu trocknen.

Um überhaupt erst nicht in die Situation zu kommen, dass Feuchtigkeit in den Bau eindringt, sollten schon vor beziehungsweise während der Bauphase die richtigen Vorkehrungen getroffen werden. So sollten Sie unter anderem dafür Sorge tragen, dass der Rohbau durch die Abdeckung mit Folien gegen witterungsbedingte Einflüsse geschützt wird. Darüber hinaus sollten feuchtigkeitsbekämpfende Maßnahmen ergriffen werden. Dazu zählt beispielsweise die Abdichtung der äußeren Grundmauern durch eine weiße Wanne.

Verwenden Sie Baustoffe, die nass verarbeitet werden müssen, ist es ganz entscheidend, dass die weitere Verarbeitung nicht sofort erfolgt. Stattdessen sollte das Material die Möglichkeit bekommen, auf natürliche Art und Weise zu trocknen. Die Räume, in denen das Material verbaut wurde, müssen dagegen trocken geheizt werden, da die Baustoffe ihre Feuchtigkeit an die direkte Umgebung abgeben und es hier somit ebenfalls zu feuchtebedingten Schäden kommen kann.

Nicht behandelte Baufeuchte: Das sind die Folgen

Nicht behandelte Feuchtigkeit kann gravierende Schäden am neu gebauten oder frisch renovierten Gebäude zur Folge haben. Wenn diese nicht frühzeitig behandelt und erkannt werden, können sie zu massiven Beeinträchtigungen am Haus selbst oder im Nachgang sogar zu gesundheitlichen Schäden bei den Bewohnern führen.

Ist die Bausubstanz dauerhaft Feuchtigkeit ausgesetzt, wird also ständig durchfeuchtet, ist das gegebenenfalls ein Problem für die Statik. Am Mauerwerk selbst ist Feuchtigkeit oft durch Salzausblühungen zu sehen. Die betroffenen Stellen werden dann weiß oder gelb, Putz und Tapete können sich lösen. Bei Bauteilen aus Holz kann durch dauerhafte Feuchtigkeit der Hausschwamm entstehen, der das Holz mit zunehmender Dauer komplett zersetzt. Nimmt die Feuchtigkeit überhand, ist darüber hinaus mit der Bildung von Schimmel zu rechnen.

Feuchteschäden beseitigen – hier ist der Fachmann gefragt

Ist Schimmel vorhanden, riechen die betroffenen Räume muffig, außerdem zeigen sich an den Wänden in der Regel die charakteristischen dunklen Flecken. Einerseits sind diese Flecken nichts für Ästheten, da äußerst unschön. Viel gravierender ist allerdings: Schimmel hat massive Folgen für die Gesundheit. Sind die Schimmelsporen erst einmal in der Luft, verbreiten sie sich schnell.

Besonders gefährlich ist Schimmel für Kinder, da deren Immunsystem noch nicht so ausgeprägt ist, um erfolgreich dagegen anzukämpfen. Aber auch Erwachsene können durch Feuchtigkeit in Räumen Erkrankungen der Atemwege davontragen oder einem größeren Risiko ausgesetzt sein, in Zukunft an Allergien zu erkranken. Eine grobe Beseitigung von Schimmel ist zwar durch verschiedene Mittel und Substanzen möglich, geht aber den Ursachen nicht auf den Grund. Zur Beseitigung von Feuchteschäden sollte deshalb stets ein Fachbetrieb hinzugezogen werden.

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