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Steigerung der Raumluftqualität für ein gesundes Zuhause

Steigern Sie die Raumluftqualität
Steigern Sie die Raumluftqualität

Es gibt viele Faktoren, die Einfluss auf die Raumluftqualität nehmen: Laut Definition werden alle Aspekte der Raumluft, die sich auf Gesundheit und Wohlbefinden auswirken, unter diesem Sammelbegriff zusammengefasst. Mit vielen kleinen Maßnahmen können Sie dazu beitragen, die Raumluftqualität zu verbessern. Ist jedoch die Luftfeuchtigkeit dauerhaft zu hoch, deutet dies auf einen Feuchtigkeitsschaden hin. Dieser muss so rasch wie möglich behoben werden, um die Gesundheit der Bewohner nicht zu gefährden.

Steigern Sie die Raumluftqualität

Steigern Sie die Raumluftqualität mit einfachen Mitteln:

1. Reduzieren Sie chemische Schadstoffe auf ein Minimum.

Zigarettenrauch enthält eine Vielzahl von Schadstoffen, die Gift für die Raumluftqualität sind. Um die Raumluftqualität zu steigern, sollten Sie in Wohnräumen – insbesondere wenn in diesen geschlafen und/oder gegessen wird – komplett auf das Rauchen verzichten. Auch durch bestimmte Reinigungsmittel wie scharfe oder sehr geruchsstarke Reiniger wird die Qualität der Raumluft gefährdet. Prüfen Sie, ob es für Sie Alternativprodukte gibt, die biologisch abbaubar sind und als umweltfreundlich ausgezeichnet wurden. Führen Sie Handwerks- bzw. Bastelarbeiten wie Abbeizen, Schmirgeln, Sägen, Polieren, Kleben oder Löten nach Möglichkeit ausschließlich im Freien und nicht in geschlossenen Räumen durch. Lassen Sie außerdem die Motoren von Fahrzeugen oder Maschinen niemals lange laufen, wenn Ihre Garage direkt an das Wohngebäude angrenzt.

2. Achten Sie auf Sauberkeit.

Die Belastung durch Allergene wie Pollen oder Hausstaubmilben kann durch wöchentliches Wechseln und Waschen von Bettbezügen minimiert werden. Laufen Sie nicht mit Straßenschuhen durch das Haus oder die Wohnung, denn auf diese Weise verteilen Sie unnötig Staub und Schmutz von außen in den Wohnräumen. Fußmatten an allen Eingängen helfen ebenfalls dabei, dies zu verhindern. Verwenden Sie beim Putzen ausschließlich Mikrofasertücher und achten Sie darauf, dass Ihr Staubsauger mit einem so genannten HEPA-Filter, einem Hochleistungspartikelfilter, ausgestattet ist.

3. Kontrollieren Sie die Feuchtigkeit und achten darauf, korrekt zu lüften.

Messen Sie mit einem Hygrometer regelmäßig die Luftfeuchtigkeit in Ihren Wohnräumen. Ideal ist ein konstanter Wert von 40 bis 60 Prozent. Bei mehr als 60 Prozent steigt die Wahrscheinlichkeit der Schimmelbildung massiv, für die Sporen bestehen bei derartigen Werten gute Wachstumsbedingungen. Ist die Luftfeuchtigkeit dauerhaft zu hoch, kann dies ein Indiz für einen Feuchtigkeitsschaden sein. Für kurzfristige Erleichterung sorgt der Einsatz eines Luftentfeuchters, das Problem können Sie damit jedoch nicht beheben. Richtiges Lüften und Heizen trägt dazu bei, dass Feuchtigkeitsschäden verhindert werden – es sein denn, dass dieser durch einen baulichen Mangel bedingt ist. Tipps für korrektes Lüften und Heizen von Wohnräumen finden Sie hier.

4. Nutzen Sie Zimmerpflanzen als Filter.

Zimmerpflanzen filtern die Raumluft. Allerdings kommt es häufig vor, dass sie zu viel gegossen werden und sich Schimmel in der Blumenerde bildet. Die Sporen befinden sich in der Raumluft und können, wenn man einer Vielzahl davon über einen längeren Zeitraum ausgesetzt ist, zu gesundheitlichen Problemen führen. Umgekehrt bieten sich Zimmerpflanzen zum Ausgleich in zu trockenen Räumen an – hier können Sie für eine höhere Luftfeuchtigkeit sorgen. Eine andere Möglichkeit für Räume mit einer deutlichen zu niedrigen Luftfeuchtigkeit: Trocknen Sie hier die frisch gewaschene Wäsche.

Raumluftqualität und Raumklima sind nicht dasselbe

Neben der Raumluftqualität ist das Raumklima ein entscheidender Faktor, der das Wohlbefinden von Menschen in Innenräumen beeinflusst. Das Raumklima ist nicht an objektive Messwerte wie Feuchtigkeits- oder Schadstoffgehalt gebunden, sondern bildet lediglich die subjektive Wahrnehmung ab. Unter anderem sind es Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Geruch, Beleuchtung und Luftzug, die eine Rolle bei der Bewertung des Raumklimas haben. Eine hohe Raumluftqualität und ein als angenehm empfundenes Raumklima sorgen dafür, dass Ihre Immobilie nicht nur ein wohnliches Haus ist, sondern ein gesundes Zuhause. Liegt ein Feuchtigkeitsschaden vor, dürfen Sie keineswegs zu lange mit der Behebung warten, wenn Ihnen an der Gesundheit Ihrer Familie und der Erhaltung der Bausubstanz der Immobilie etwas liegt.

Bild: depositphotos.com/ Wavebreakmedia